Was ist n8n?

Open-Source-Automatisierung mit fairer Lizenz — und warum n8n anders ist als Zapier oder Make.

Automatisierung ohne Blackbox

n8n ist eine Workflow-Automatisierungsplattform. Du verbindest Apps, APIs und Datenquellen zu Pipelines, die ohne manuellen Klick laufen. Anders als klassische No-Code-Tools ist n8n Source Available (Sustainable Use License): du kannst den Code lesen, selbst hosten und bei Bedarf erweitern.

Typische Einsatzgebiete:

  1. Daten synchronisieren — CRM ↔ Spreadsheet ↔ Slack
  2. Benachrichtigungen — Alerts bei Formularen, Tickets oder Fehlern
  3. ETL light — Daten holen, transformieren, weiterreichen
  4. Interne Tools — Genehmigungsflows, Onboarding, Reporting

n8n vs. Zapier vs. Make

  • Hosting: n8n Cloud oder Self-Hosted — Zapier und Make nur Cloud
  • Preislogik: n8n nach Executions / Self-Hosted — Zapier Tasks, Make Operations
  • Code: n8n mit JS/Python — bei den anderen eingeschränkt
  • Datenkontrolle: bei Self-Host voll bei dir — sonst beim Anbieter

Faustregel: Wenn Datenschutz, Kosten bei hohem Volumen oder Custom-Logic wichtig sind, ist n8n oft die bessere Wahl.

Fair-Code, nicht „alles gratis“

Die Sustainable Use License erlaubt Self-Hosting für den eigenen Gebrauch. Wer n8n als SaaS an Dritte anbietet, braucht eine kommerzielle Lizenz. Für den Workshop und die meisten Agentur-/Unternehmens-Setups ist Self-Hosting oder n8n Cloud völlig in Ordnung.

Was du heute mitnimmst

Am Ende des Workshops kannst du:

  • Einen Workflow von Trigger bis Aktion bauen
  • Webhooks und Expressions nutzen
  • Credentials und HTTP-Requests einrichten
  • Fehler abfangen und Workflows wartbar halten

Als Nächstes: wann Cloud reicht — und wann Self-Hosting Sinn macht.